Logistikplanung für Lagerautomation und Smart Factory

Ich unterstütze Betreiber und Projektteams dabei, Logistik-, Automations- und Integrationsentscheide belastbar vorzubereiten. Materialflüsse, Gebäuderandbedingungen, Lieferantenannahmen, Schnittstellen, Tests und Abnahmekriterien werden geklärt, bevor spätere Korrekturen teuer werden.

  • Logistikkonzepte für Lager, Produktion und Linienversorgung: AKL, Shuttle, AutoStore, AMR, Fördertechnik und Sorter
  • Vorgaben für Architektur und Bau: Rampen, Schächte, lichte Höhen, Bodenlasten, Brandschutzschnittstellen und Ausbaureserven
  • Lastenhefte, Ausschreibungsunterlagen, Angebotsvergleich und betreiberseitige Umsetzungssteuerung
  • WMS/WCS/ERP-Integration, FAT, SAT, SIT, UAT, Abnahmenachweise und Inbetriebnahmebereitschaft

Basel, Schweiz. Mandate in der Schweiz, Deutschland, Österreich und an ausgewählten internationalen Standorten, auch in Ostafrika. GMP, validierte Umfelder, Präzisionsfertigung, Handelslogistik und hochwertige Komponenten.

Betreiberseitige Logistikplanung für Lagerautomation und Fabriklogistik

Wo ich im Projekt ansetze

Betreiber und Entscheidungsträger

  • Unabhängige Sicht vor Investitions-, Lieferanten-, Umfangs- oder Layoutentscheiden
  • Entscheidungsgrundlagen für Führungsgremien, ohne die operativen Details zu verlieren

Architektur und Fabrikplanung

  • Belastbare Annahmen zu Materialfluss, Funktionsflächen, Rampen, Schächten, Höhen und Bodenlasten
  • Abgesicherte Gebäudeschnittstellen, bevor die Lieferantentechnik feststeht

Programm, IT und Betrieb

  • Klare Verantwortlichkeiten für ERP, WMS, WCS, MES und Automation über Lieferanten hinweg
  • Freigabepunkte, Testnachweise, Umstellungslogik und geordnete Übergabe

Wo Unschärfe im Projekt entsteht

Viele Probleme in Automationsprojekten entstehen früh und unauffällig: Annahmen zum Gebäude bleiben offen, Prozessgrenzen sind im Angebot nicht sauber beschrieben, für Schnittstellen fehlt eine klare Verantwortung oder Tests liefern zu wenig Nachweis.

Typische Fehlerbilder

  • Automationskonzepte werden diskutiert, bevor Mengen, Flüsse und Randbedingungen belastbar sind
  • Architekturlayouts werden freigegeben, bevor die Logistikannahmen geklärt sind
  • Wirtschaftlichkeitsrechnungen arbeiten mit Punktwerten statt mit Bandbreiten und Annahmen
  • Angebote sind nur eingeschränkt vergleichbar
  • Für ERP/WMS/WCS- und Automationsschnittstellen fehlt klare Verantwortung
  • Qualitätskritische Teile werden mit Standardannahmen geplant
  • Tests laufen, aber die Abnahmenachweise reichen nicht

Wie ich gegensteuere

  • Fakten, Annahmen, offene Entscheidungen und Lieferantenwahl sauber trennen
  • Eine gemeinsame Prüfgrundlage für Lieferanten, IT, Betrieb, HSE und Architektur schaffen
  • Verantwortlichkeiten klären, bevor Lücken in der Inbetriebnahme sichtbar werden
  • Nachweise, Freigabepunkte und Übergabelogik definieren, bevor Inbetriebnahmedruck entsteht

Themen, die ich früh kläre

Gebäude und Logistik greifen nicht ineinander

Automation braucht Fläche, Höhe, Bodenlasten, Schächte, Wartungszugänge, Brandschutzschnittstellen und Erweiterungsachsen. Ich übersetze Logistik früh in bauliche Anforderungen, damit Architektur und Bauherrschaft damit planen können.

Angebote lassen sich nicht vergleichen

Lieferanten planen oft auf unterschiedlichen Annahmen. Ich erstelle die Betreiberbasis: Mengen, Prozessgrenzen, Ladungsträgerregeln, IT-Schnittstellen, Abnahmekriterien und Bewertungsmodell.

Sensible Teile bremsen die Automation

Sauberkeit, ESD, Kratzer, Vibration und Handhabungsgrenzen müssen in nutzbare Systemregeln übersetzt werden. Ich strukturiere Teileklassen, Ladungsträger, Inlays, Waschlogik und Testanforderungen.

Schnittstellen und Tests werden zu spät gesteuert

ERP, WMS, WCS, MES und Steuerungen brauchen klare Verantwortlichkeiten vor FAT, SAT, SIT und UAT. Ich definiere Schnittstellenverantwortung, Datenzuordnung, Testfälle und Nachweise.

Branchen und Umfelder

Industrieproduktion und Smart Factory

Materialflusskonzepte, Funktionsflächen, Produktionsversorgung, Automationsflächen und Unterstützung für Layout- und Materialflussentscheide.

Pharma, GMP und validierte Logistik

Freigabepunkte, Abnahmenachweise, Testplanung und kontrollierte Übergabe für regulierte Betriebe.

Präzisionsfertigung und sensible Teile

Logistikkonzepte, bei denen Teileschutz, Rückverfolgbarkeit, Sauberkeit, ESD und hochwertige Handhabung so wichtig sind wie Durchsatz.

B2B-Handel und Distribution

Lagerautomation, WMS/WCS/ERP-Integration, Kommissionier- und Lagerkonzepte, Durchsatz und Umstellungsplanung.

Klarheit in kritischen Projektphasen

Der Nutzen liegt in der Mustererkennung aus vielen Projekten: was jetzt zählt, was warten kann, welche Annahme später teuer wird und welche Nachweise Entscheider vor der Abnahme brauchen.

  • Frühe Warnsignale bei Layout, Leistungsumfang, Lieferanten, Schnittstellen und Tests
  • Klare Eskalation, wenn ein Entscheid ansteht
  • Unterlagen und Entscheidungslogs, die in Workshops, Lenkungsausschüssen und Lieferantengesprächen belastbar sind
  • Direkte Verantwortung von der ersten Einschätzung bis zur Abnahme
  • Interne Vorlagen und Datenabläufe dort, wo sie Konsistenz und Tempo verbessern

Planungsunterlagen aus Projektarbeit

Ausgewählte Planungsansichten aus Layout-, Materialfluss- und Automationsprojekten.

Materialfluss- und Layoutplanungsansicht
Materialflussbasis
Planungsansicht für Robotikzelle und Behälterhandling
Robotikzelle
Planungsansicht für Produktionslogistik und Lagerung
Produktionslogistik
Planungsansicht für Fördertechnik und Packarbeitsplatz
Packen und Fördertechnik
Automationskonzept mit Fördertechnik und Arbeitsbereichen
Automationskonzept
Fabriklogistikplanung mit Lager-, Kommissionier- und Produktionsflächen
Fabriklogistik

Mandatsmodelle

  • Schnelldiagnose (2 bis 5 Tage)
  • Wirtschaftlichkeitsrechnung oder Automationsszenario
  • Phasenmandat für Konzept, Anforderungen oder Ausschreibung
  • Programmleitung im Teilpensum (1 bis 3 Tage pro Woche)
  • Stabilisierung in der Spätphase für Tests, Freigabepunkte und Umstellung

Erfahrung aus Intralogistikprojekten

  • Gesamtprojektleiter bei KNAPP mit globaler Verantwortung
  • Kundenseitige Implementierungen mit Servus, Dematic, Kardex
  • Architekturschnittstelle für Industrie- und Smart-Factory-Planung
  • Umfelder: GMP und Validierung, ESD, Gefahrgut, Brandschutz
  • Sensible Teile, Präzisionsfertigung, Handelslogistik und Produktionslogistik
  • Typisches Projektprofil: Investitionsvolumen CHF 5 Mio. bis 100 Mio.
  • Palettenplätze: 1'500 bis 30'000
  • Behälter oder Kartonplätze: 15'000 bis 200'000
  • Durchsatz: 500 bis 10'000 Auftragspositionen pro Stunde

Über Fabian Ecker

Fabian Ecker ist betreiberseitiger Berater für Lagerautomation und Intralogistik mit Sitz in Basel. Seine Arbeit umfasst Anforderungen, Ausschreibung, Anbieterauswahl, Umsetzungssteuerung, WMS/WCS/ERP-Integration, Teststrategie und Inbetriebnahmebereitschaft in Industrie, Pharma, Handelslogistik und Präzisionsfertigung.

Fabian Ecker

Unabhängige Betreibersicht, bevor Layout, Lieferantenwahl, Automationsumfang oder Schnittstellen festgelegt werden.

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